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Success stories

Vorsicht – Datendiebe!

Die Sicherung des Computernetzwerks bedeutet mehr, als nur eine Firewall zu installieren. Mehrstufige Konzepte gewährleisten einen umfassenden Schutz, um den sich auch der Jurist bemühen sollte – denn die Vernachlässigung der IT-Sicherheit kann böse Folgen haben.

Im juristischen Bereich ist die Sicherheit des internen Netzwerks sowie des E-Mail- und Internetverkehrs von besonderer Relevanz, werden doch innerhalb von Kanzleien und Anwaltskammern jede Menge vertraulicher Daten gesendet, empfangen und gespeichert. Ein Angriff auf das Netzwerk der Kanzlei kann dramatische Folgen haben: Ausspionierte Daten verschaffen dem Gegner Vorteile vor Gericht, massenhafte Angriffe blockieren Server, die dann nicht mehr erreichbar sind, Viren, Würmer und Trojaner vernichten Dateien und verbreiten sich rasend schnell über das E-Mail Programm. Zunächst scheinen Angriffe dieser Art in erster Linie ein internes Problem zu sein, die Realität sieht jedoch anders aus.

Eine mangelnde Sicherung der Unternehmens-IT hat weitreichende Konsequenzen – zum einen schädigen bekannt gewordene Sicherheitslücken und ausspionierte Mandantendaten den Ruf der Kanzlei nachhaltig. Zudem kann der Verlust wichtiger Daten zu einer Handlungsbeschränkung oder sogar -unfähigkeit des Unternehmens führen. Nicht umsonst ist die Sicherung der IT in Unternehmen gesetzlich verpflichtend – für Berufsgruppen wie Ärzte und Rechtsanwälte gibt es sogar gesonderte Regelungen: Bei Öffentlichmachung vertraulicher Angaben von Mandanten droht Freiheitsstrafe – das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist darauf hin, dass ein fahrlässiger Umgang mit der Unternehmens-IT diesen Tatbestand bereits erfüllen kann. Für Anwaltskammern und Kanzleien ergibt sich daraus die dringende Notwendigkeit, ihr Netzwerk entsprechend zu sichern. Eine beispielhafte Sicherung des gesamten Computernetzwerkes stellte der Freiburger IT-Security-Spezialist altinet für die Rechtsanwaltskammer Freiburg (RAK) bereit. Mit einer Kombination aus Firewall, Gateway-Antivirus, Antispyware und Clientschutz setzt altinet auf einen mehrstufigen Schutz, wie er vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfohlen ist. Alle Zugänge, über die Schadprogramme ins Netzwerk gelangen können, werden damit gesichert: der Internetgateway, also das „Tor“, über das Daten vom Internet auf den Server und von dort aus auf die PCs der Mitarbeiter gelangen, sowie die Server und schließlich die Arbeitsgruppencomputer.Darüber hinaus erleichtert der Kerio-Mailserver den Informationsaustausch unter den Mitarbeitern und bietet zusätzlichen Schutz auf den Arbeitsrechnern mit  Softwarefirewall, Antiviren- sowie Antispamfunktion. „Wir haben uns bei der Erstellung des Sicherheitskonzepts für die Anwaltskammer Freiburg für die Installation einer SonicWALL TZ-Appliance entschieden“, berichtet Nicolai Landzettel,Vertriebsleiter bei altinet. „Denn die Kombination verschiedener  Sicherheitslösungen in einem Gerät, wie eine  Deep Packet Inspection Firewall, Gateway-Antivirus und Intrusion Prevention System (IPS) gewährleistet bei geringer  Belastung der Performance einen umfassenden Schutz. Die TZ-Appliance eignet sich besonders gut für kleine und mittelgroße Unternehmen. Zudem ist die Lösung skalierbar, das heißt, bei Bedarf lassen sich weitere Sicherheitsmaßnahmen implementieren.“

Eine Deep Packet Inspection Firewall schützt bereits auf der Verbindungsebene vor unberechtigten Zugriffen, also dort, wo die Daten aus dem Internet ins Firmennetz gelangen. Unerwünschte Verbindungen und böswillige Angriffe gelangen auf diese Weise gar nicht erst ins interne Netzwerk. Ähnliches bewirkt die Implementierung des Gateway-Antivirus- und Antispyware-Schutzes: Viren und andere Schädlingsprogramme werden bereits an der hardwareseitigen Schnittstelle zum Internet beseitigt.
Das Intrusion Prevention System bietet einen zuverlässigen Schutz vor Angriffen aller Art, wie beispielsweise Denial-of-Service-Attacken, bei denen der Netzverkehr durch gezielte Angriffe auf den Server lahmgelegt werden soll. IPS – zu
deutsch etwa Angriffvorbeugungssystem – schützen, wie der Name schon sagt, präventiv vor Angriffen aus dem Internet, indem sie sämtliche eingehende Datenpakete analysieren und mit einer ständig aktualisierten Datenbank abgleichen. Bei potenzieller Gefahr blockieren sie sofort den Zugang. „Im Zusammenspiel mit der Firewall bietet solch ein System den bestmöglichen Schutz ohne Performanceeinbußen“, erläutert Landzettel. „Die RAK Freiburg hat mit der Installation der SonicWALL TZ-Appliance einen schnelleren und weitaus sichereren Internetzugang erhalten.“ Der Vorteil der SonicWALL TZ-Appliance ist zudem, dass alle Funktionen des Geräts über einen Konfigurationsassistenten leicht einzurichten sind. Änderungen und Ergänzungen lassen sich somit schnell und unbürokratisch vornehmen.

Die Kommunikation unter den RAK-Mitarbeitern ließ sich mit der Installation des Kerio-Mailservers wesentlich verbessern. Der Kerio bietet E-Mail-Funktionen sowie einen zentral verwalteten Kalender. Termine und Aufgaben lassen sich so von jedem Mitglied einer Arbeitsgruppe einsehen. Für die E-Mail-Bearbeitung im Team stehen IMAP-Konten zur Verfügung, die es erlauben, den Bearbeitungsstatus aller firmenweit genutzten Mailaccounts zu verwalten. „Der Kerio-Mailserver ist für die Nutzung in kleinen und mittelgroßen Unternehmen ideal“, erklärt Landzettel. „Durchdachte Kommunikationslösungen in Verbindung mit der Bereitstellung eines schnellen Internetzugangs vereinfachen die tägliche Arbeit aller Mitarbeiter.  Dazu kommt ein softwarebasierter Virenschutz zur Unterstützung der hardwareseitig installierten Sicherheitslösungen.“ Sollten also besonders gewiefte Angriffe oder  Schadsoftware trotz des umfassenden Schutzes am Gateway und auf dem Server durchgehen, scheitern sie spätestens am Softwareschutz auf den Mitarbeiter-PCs. Das Sicherheitskonzept der RAK Freiburg zeigt, dass sich kein Unternehmen der Gefahr eines Angriffs aus dem Internet aussetzen muss – umfassende Lösungen, die sich durch leichte Bedienbarkeit und Skalierbarkeit auszeichnen, gibt es auch für kleine und mittelgroße Betriebe. Juristische Einrichtungen sind gut beraten, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen – bevor der Anwalt selbst zum Mandanten wird.


 

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